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Naiel Arafat
Praxis für Psychotherapie und Psychotraumalogie




Hyaluron-Behandlung
Die Hyaluron-Behandlung (auch Hyaluronsäure-Filler) ist ein minimalinvasives ästhetisches Verfahren zur Faltenunterspritzung, Volumenauffüllung und Modellierung von Gesichtskonturen. Hyaluronsäure ist ein natürlicher Bestandteil der Haut, der Feuchtigkeit bindet und für Elastizität sorgt. Durch die Hautalterung nimmt der Hyaluronsäure-Gehalt ab, was zu Falten und Volumenverlust führt.
Hyaluron-Behandlung
Indikationen für eine Hyaluron-Behandlung
1. Faltenbehandlung
  • Oberflächliche und feine Falten Oberlippenfalten (Zigarettenfalten), Stirnfalten, Augenwinkel (Rabenfalten)
  • Mitteltiefe bis starke Falten: Nasolabialfalten (Nasen-Mund-Falten), Marionettenfalten (Mundwinkel-Kinn)
2. Volumengabe und Konturierung
  • Lippenvergrößerung: Betonung der Lippenkonturen, Volumengabe der Lippen (keine Schlauchbootlippen!), Anhebung der Mundwinkel
  • Wangenaufbau: Effekt des „Liquid Lifting”, Auffüllen eingefallener Wangen
  • Kinn und Unterkieferkontur: harmonische Definition der Kinnlinie
3. Auffüllen von Tränenrinne
  • Reduktion der sichtbaren Tränenrinne unter den Augen
4. Anhebung der Augenbraue
  • Bei Schlupfliden kann die Augenbraue gezielt angehoben werden
5. Korrektur der Nasenform
  • Nicht-invasive Nasenkorrektur durch Filler
6. Volumenverluste im Gesicht Ausgleich
  • abgesunkene Partien wie Wangen oder Kinnlinie harmonisch definieren
7. Patienten mit natürlichem Aussehen
  • Besonders geeignet für Patienten, die ein natürliches Ergebnis wünschen ohne übermäßige Aufplusterung
Wichtige Hinweise:
    Nicht für Gewichtsreduktion:

    Die Hyaluron-Behandlung ist keine Methode zur Gewichtsreduktion, sondern zur ästhetischen Gesichtskorrektur.

    Natürlicher Abbau:

    Das verwendete Hyaluron wird vom Körper restlos abgebaut, sodass die Behandlung beliebig oft wiederholt werden kann.

    Wirkungsdauer:

    In der Regel ist mit einer Wirkungsdauer von etwa 12–18 Monaten zu rechnen, in bestimmten Regionen wie dem Nasenbereich sogar mit bis zu 2 Jahren.
Ablauf der Hyaluron-Behandlung
    1. Beratungsgespräch: Vorab findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt, in dem der Arzt deine Wunschziele, deinen Gesundheitszustand und deine Lebensgewohnheiten abfragt. Dabei wird geprüft, ob du für das Verfahren geeignet bist. Auch mögliche Risiken und Erwartungen werden besprochen.

    2. Vorbereitung: Die Haut wird gereinigt und desinfiziert. Bei Bedarf wird eine betäubende Creme aufgetragen, insbesondere bei sensiblen Bereichen wie den Lippen.

    3. Injektion des Fillers: Der Hyaluronsäure-Filler wird mit einer feinen Nadel oder Kanüle gezielt in die gewünschten Hautbereiche injiziert. Bei feinen Fältchen erfolgt die Injektion oberflächlich, bei tieferen Falten wird die Hyaluronsäure in die tieferen Hautschichten injiziert.

    4. Behandlungsdauer: Eine Sitzung dauert in der Regel zwischen 15 Minuten und 45 Minuten, abhängig von der behandelten Fläche und Anzahl der Bereiche.

    5. Wiederholungen: Die Wirkung hält je nach Region 6–18 Monate an. Erfahrungsgemäß ist nach etwa 12–18 Monaten eine Nachbehandlung erforderlich, wenn die Wirkung nachlässt. Bei größerer Filler-Menge und höherem Vernetzungsgrad sind ggf. ein bis zwei Sitzungen erforderlich.
Nebenwirkungen der Hyaluron-Behandlung
Obwohl das Verfahren minimal-invasiv ist, gibt es einige mögliche Nebenwirkungen:
    1. Schwellungen und Rötungen

    Direkt nach der Behandlung kann es zu Schwellungen und Rötungen an den Injektionsstellen kommen, die in der Regel innerhalb 1–3 Tagen abklingen. gelegentlich können diese auch länger anhalten.

    2. Blutergüsse

    Häufig bilden sich kleine blaue Flecken (Hämatome) an den behandelten Stellen, die sich in wenigen Tagen zurückbilden. Sowohl Schwellung als auch Blutergüsse gehen nach 1–2 Tagen deutlich zurück, bevor sie ganz verschwinden (5–7 Tage).

    3. Schmerzen oder Spannungsgefühl

    Schmerzen durch das Einstechen der Nadel, Spannungsgefühle, Juckreiz können auftreten, besonders nach einer Lippenvergrößerung.

    4. Asymmetrie

    Insbesondere nach einer Lippenvergrößerung sind Blutergüsse und auch häufiger Wasseransammlungen möglich, die vorübergehend zu einer Lippenasymmetrie führen können.

    5. Hautirritationen

    Hautirritationen wie Juckreiz oder Rötungen können auftreten, sind jedoch meist mild und klingen nach einigen Tagen wieder ab.

    6. Infektionsrisiko

    Da es sich um eine Injektion handelt, besteht grundsätzlich ein kleines Risiko für Infektionen, besonders wenn Nachsorgeregeln nicht beachtet werden.

Nachsorge
Nach der Behandlung sind einige Vorsichtsmaßnahmen wichtig:
    1. Kühlen der Behandlungsregion

    Anschließend wird bei Bedarf die Behandlungsregion gekühlt, um Schwellungen zu minimieren.

    2. Vermeidung von Wärmequellen

    In den ersten 1–3 Tagen nach der Behandlung sollte man Sauna, heiße Bäder und starke Sonneneinstrahlung meiden, um das Risiko von Hautirritationen und zusätzlichen Schwellungen zu verringern.

    3. Körperliche Aktivität

    Sie können normalerweise nach der Behandlung wieder normal aktiv sein, aber intensive körperliche Aktivitäten (wie extreme Sportarten) sollten in den ersten 24 Stunden vermieden werden, da dies die Schwellung verstärken kann.

    4. Kein Massieren der behandelten Stelle

    Massieren Sie die behandelten Bereiche nicht ohne ausdrückliche Anweisung des Arztes, da dies den Heilungsprozess stören könnte oder den Filler verrücken kann.

    5. Vermeidung von Gesichtsmassage

    Vermeiden Sie Gesichtsmassagen oder starke Druck auf die behandelten Bereiche für mindestens 2 Wochen.
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