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Naiel Arafat
Praxis für Psychotherapie und Psychotraumalogie




Lipolyse
Die Lipolyse, insbesondere die Injektionslipolyse (Fettabsaugung durch Injektionen), ist ein kosmetisches Verfahren zur Behandlung von lokalen Fettdepots. Sie wird häufig als weniger invasive Alternative zur klassischen Fettabsaugung (Liposuktion) eingesetzt. Die Indikationen für eine Lipolyse umfassen:
Indikationen für eine Lipolyse
    1. Lokale Fettansammlungen
  • Doppelkinn: Eine der häufigsten Anwendungen, um Fettablagerungen unter dem Kinn zu reduzieren.
  • Bauchfett: Vor allem bei kleinen bis mittleren Fettansammlungen im Bereich des Unterbauchs oder der Flanken.
  • Reiterhosen: Fettablagerungen an den Oberschenkeln, besonders an der Außenseite.
  • Hüftspeck: Fettansammlungen an der Hüfte oder Taille.
  • Oberarme: Fettpolster an den Oberarmen, die mit Sport und Diät schwer zu reduzieren sind.
  • Knie: Lokale Fettansammlungen im Bereich der Knie.
  • 2. Korrektur von asymmetrischen Fettverteilungen Wenn eine Fettansammlung asymmetrisch ist oder an bestimmten Stellen stärker ausgeprägt, kann die Lipolyse verwendet werden, um eine gleichmäßigere Körperkontur zu erreichen.

    3. Behandlung von hartnäckigen Fettdepots Stellen, an denen diätetische Maßnahmen und Sport keine signifikante Verbesserung bringen, wie z. B. kleine Fettpolster am Bauch, an den Oberschenkeln oder an den Hüften.

    4. Verbesserung der Körperkonturen In Kombination mit anderen ästhetischen Verfahren (z.B. Hautstraffung) kann die Lipolyse dazu beitragen, die Gesamtform des Körpers zu verbessern und die Konturen harmonischer wirken zu lassen.

    5. Behandlung von Cellulite (in Kombination mit anderen Verfahren) Lipolyse wird auch zur Verbesserung des Hautbildes und der Reduktion von Cellulite eingesetzt, wenn das Hauptproblem eine ungleichmäßige Fettverteilung ist.

    6. Nach Fettabsaugung zur Feinkorrektur Nach einer klassischen Fettabsaugung kann die Lipolyse helfen, kleinere Unregelmäßigkeiten oder Fettdepots zu korrigieren.

    7. Patienten mit gesunden Gewohnheiten und stabilem Gewicht Die Lipolyse ist besonders für Patienten geeignet, die bereits einen gesunden Lebensstil pflegen und stabile Gewichtsverhältnisse haben. Sie ist nicht als Lösung für signifikante Gewichtsreduktion gedacht.
Wichtige Hinweise:
    Nicht für Gewichtsreduktion:

    Die Lipolyse ist keine Methode zur Gewichtsreduktion, sondern zur Behandlung lokaler Fettansammlungen.

    Eingeschränkte Anwendung:

    Sie eignet sich vor allem für kleinere Fettpolster. Größere Fettansammlungen sind nicht ideal für diese Methode.

    Nachsorge:

    Es sind mehrere Behandlungen notwendig, um eine sichtbare Veränderung zu erzielen, und es müssen bestimmte Nachsorgemaßnahmen eingehalten werden (wie z. B. das Tragen von Kompressionskleidung).
Ablauf der Injektionslipolyse
    1. Beratungsgespräch Vorab findet ein ausführliches Beratungsgespräch statt, in dem der Arzt deine Wunschziele, deinen Gesundheitszustand und deine Lebensgewohnheiten abfragt. Dabei wird geprüft, ob du für das Verfahren geeignet bist. Auch mögliche Risiken und Erwartungen werden besprochen.

    2. Vorbereitung Die betroffenen Stellen werden desinfiziert, und Sie bekommen meist eine leichte Betäubung der Haut, insbesondere wenn die Behandlung in sensiblen Bereichen wie dem Gesicht stattfindet.

    3. Injektion der Substanz Eine speziell entwickelte Lösung, häufig bestehend aus Phosphatidylcholin (ein natürlicher Bestandteil der Zellmembranen), wird in die betroffenen Fettzellen injiziert. Diese Substanz löst die Fettzellen auf, die dann vom Körper über den Lymph- und Blutkreislauf abgebaut und ausgeschieden werden.

    4. Behandlungsdauer Eine Sitzung dauert in der Regel zwischen 30 Minuten und einer Stunde, abhängig von der behandelten Fläche.

    5. Wiederholte Sitzungen Meistens sind 2 bis 6 Sitzungen nötig, die in Abständen von etwa 4 bis 6 Wochen durchgeführt werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Es ist wichtig, geduldig zu sein, da der Fettabbau schrittweise erfolgt.
Nebenwirkungen der Injektionslipolyse
Obwohl das Verfahren minimal-invasiv ist, gibt es einige mögliche Nebenwirkungen:
    1. Schwellungen und Rötungen

    Direkt nach der Behandlung kann es zu Schwellungen und Rötungen an der Injektionsstelle kommen, die in der Regel innerhalb weniger Tage bis Wochen wieder abklingen.

    2. Blutergüsse

    Häufig bilden sich kleine blaue Flecken an den behandelten Stellen, die in der Regel nach einigen Tagen verschwinden.

    3. Schmerzen oder Spannungsgefühl

    In den ersten Tagen nach der Behandlung kann ein leichtes Brennen, Schmerzen oder ein Spannungsgefühl auftreten, besonders bei der Behandlung von größeren Flächen.

    4. Unebenheiten oder Verhärtungen

    In seltenen Fällen kann es zu kleinen, tastbaren Knoten oder Verhärtungen kommen, die sich normalerweise innerhalb einiger Wochen zurückbilden. In einigen Fällen kann eine weitere Behandlung erforderlich sein, um diese Unebenheiten zu korrigieren.

    5. Hautirritationen

    Hautirritationen wie Juckreiz oder Rötungen können auftreten, sind jedoch meist mild und klingen nach einigen Tagen wieder ab.

    6. Infektionsrisiko

    Da es sich um eine Injektion handelt, besteht grundsätzlich ein kleines Risiko für Infektionen, besonders wenn Nachsorgeregeln nicht beachtet werden.

Nachsorge
Nach der Behandlung sind einige Vorsichtsmaßnahmen wichtig:
    1. Kompressionskleidung

    In einigen Fällen wird das Tragen von Kompressionskleidung für mehrere Tage empfohlen, um die Haut zu straffen und die Schwellung zu minimieren.

    2. Vermeidung von Wärmequellen

    In den ersten Tagen nach der Behandlung sollte man Sauna, heiße Bäder und starke Sonneneinstrahlung meiden, um das Risiko von Hautirritationen und zusätzlichen Schwellungen zu verringern.

    3. Körperliche Aktivität

    Sie können normalerweise nach der Behandlung wieder normal aktiv sein, aber intensive körperliche Aktivitäten (wie extreme Sportarten) sollten in den ersten Tagen vermieden werden, da dies die Schwellung verstärken kann.

    4. Trinken

    Es ist wichtig, viel Wasser zu trinken, um den Fettabbau zu unterstützen und das Lymphsystem zu aktivieren.

    5. Kein Massieren der behandelten Stelle

    Massieren Sie die behandelten Bereiche nicht ohne ausdrückliche Anweisung des Arztes, da dies den Heilungsprozess stören könnte.

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