Praxis für Psychotherapie und Psychotraumatologie       - Naiel Arafat
 
Psychotraumatologie für Betroffene und interessierte Laien:
 
„Psychische oder psychosomatische Probleme“ zu haben, gilt sowohl in unserer Gesellschaft als auch in anderen Gesellschaften oft bzw. immer noch als Schwäche, Makel oder schwerwiegender Nachteil. Viele Menschen schämen sich, verstecken sich eher oder trauen sich nicht, über ihre Probleme zu sprechen, bekommen sogar Angst, dass irgendjemand von diesen Problemen wissen könnte. Die Angst, für „verrückt oder blöd“ gehalten zu werden, ist enorm groß. Psychiater oder Psychotherapeuten werden des Öfteren für ebenfalls „verrückt oder minder bemittelt“ gehalten. Menschen, die Ängste, Schlafstörungen, Depressionen und ähnliches haben, gelten in verschiedenen Kreisen unserer Gesellschaft als schwach, nicht belastbar.
Dabei handelt es sich bei posttraumatischen Belastungsstörungen um normale und nachvollziehbare Reaktionen auf extrem emotional belastende Situationen.
Um dies zu verdeutlichen, werde ich hier versuchen, die neurophysiologischen Mechanismen im Gehirn bei traumatischer Verarbeitung von Ereignissen zu erklären.
 
Unser Gehirn:
 
Unser Gehirn ist eine von Gott geschaffene und gebildete faszinierende „Maschine“, die aus vielen Millionen von Nervenzellen besteht, die miteinander komplizierteste Netzwerke bilden. Unser Gehirn kann viel mehr als jeder auch so komplizierte Computer lernen. Unser Gehirn hat schließlich auch den Computer erschaffen.
 
Die „normale“ Informationsverarbeitung unseres Gehirns:
 
Aus allen Bereichen des Körpers kommen Sinneseindrücke zunächst für sich isoliert im Gehirn an. Zusätzlich zugehörige Gefühle und Bewertungen (z. B. Angst, Gefahr, Vorsicht)- alles einzeln für sich, wie viele verschiedene und unterschiedliche Puzzleteile.
Wenn ein Puzzle noch nicht vollständig zusammengesetzt ist, kann „das Bild“ i. S. des zu erwartenden Gesamtzusammenhanges noch gar nicht erkannt werden. Damit alles dann gleichzeitig wahrgenommen werden kann, muss das Puzzle vollständig sein bzw. zusammengebaut werden. Ähnlich funktioniert das in unserem Gehirn mit Sinneseindrücken, Gefühlen und Bewertungen.
Dafür treffen diese Puzzleteile (auch Fragmente genannt) in einem Bereich zusammen, der Amygdala genannt wird. Diese Puzzleteile (Fragmente) liegen hier aber immer noch völlig durcheinander wie in einer Box oder einem Behälter, damit sie dann nach und nach dort herausgenommen und zusammengesetzt werden können.
Im nächsten Schritt werden diese Fragmente (Puzzleteile) an die andere Gehirnhälfte weitergeleitet. Die beiden Hirnhälften haben nämlich unterschiedliche Funktionen:
Rechts: Gefühle, Bilder etc.
Links: logisches Denken, Sprache, bringt Fragmente in einen Zusammenhang.
Wenn alle Puzzleteile/Fragmente zusammengesetzt sind, kann daraus eine erzählbare Geschichte bzw. Handlung entstehen, so als ob von der letzten Geburtstagsfeier oder vom letzten Urlaub erzählt würde. Das Entscheidende und Wesentliche an diesen Geschichten ist, dass sie im eigenen Erleben die Qualität von Vergangenheit haben im Sinne von „es war einmal…“.In dieser Form werden dann die Erlebnisse in Form von gemachten Erfahrungen im Gehirn gespeichert.
 
Was sich an dieser Verarbeitung bei traumatischen Erlebnissen ändert:
 
Traumatische Erlebnisse sind Ereignisse, die so mit Gefühlen wie (Todes)Angst, Schmerz, Wut, Verzweifelung, Hilflosigkeit etc. beladen sind, dass die normale Informationsverarbeitung im Gehirn (Informationsverarbeitungszentrum) nicht mehr funktioniert. Dazu gehören Schwere Unfälle, Kriegshandlungen, Katastrophen, Opfer krimineller Handlungen zu sein (Mordanschlag, Überfall, Vergewaltigung, Missbrauch, Gewalt in allen Formen und Varianten, Entführung und Geiselnahme), schwere plötzliche Erkrankungen (z. B. eine Krebsdiagnose kann das sein, auch Herzinfarkt oder alle Formen von unheilbaren Erkrankungen), der plötzliche Verlust nahestehender Menschen (z. B. auch durch Selbstmord), Mobbing usw. Man stelle sich vor, die oben bereits erwähnten Puzzleteile sind so heiß, dass man sich daran die Finger verbrennt- man wird sie fallen lassen und das Puzzle nicht mehr zusammensetzen können.  
 Man stelle sich vor, die oben bereits erwähnten Puzzleteile sind so heiß, dass man sich daran die Finger verbrennt- man wird sie fallen lassen und das Puzzle nicht mehr zusammensetzen können.  
So ähnlich kann man sich das mit den Fragmenten in unserem Gehirn vorstellen. Sie sind so intensiv und mächtig („heiß“), dass sie nicht weiter transportiert werden können, es ist dann praktisch so, als wäre die Verbindung zwischen den beiden Gehirnhälften (rechts und links) völlig durchtrennt, Fachleute nennen dieses Phänomen deshalb auch „funktionelle Lobotomie“.
  Die Folge davon ist: Ein ganzer Haufen „heißer“ Fragmente bleibt in der Amygdala praktisch „stecken“, somit unverarbeitet. Im Gegensatz zu heißen Puzzleteilen „kühlen“ sich diese Fragmente aber nicht ab, aufgerüttelt- z. B. dadurch dass man versucht, sich mit dem traumatischen Erlebnis zu beschäftigen oder gar darüber zu sprechen- „wirbeln“ sie durcheinander und gelangen in ihrer ursprünglichen Intensität wieder ins Bewusstsein. Das bedeutet, dass man das Gefühl hat, als würde es hier und jetzt genauso erneut geschehen, obwohl man vom eigenen Verstand her weiß, dass es Vergangenheit ist. Manche Menschen bringt genau dieses Phänomen dazu, an sich selbst und ihren Verstand zu (ver-)zweifeln. Dabei ist genau das normal. Genauso ist es normal, dass manche Menschen Schwierigkeiten haben, passende Worte für das Erlebte zu finden- wie sollten sie auch, wenn die Information erst gar nicht dorthin gelangt, wo Worte gebildet werden?
 
Die Folgen dieser traumatischen Informationsverarbeitung:
 
Sind vielfältige Symptome, die sich grob in 3 Kategorien unterteilen lassen:
 
Symptome, die eine Nähe zum Trauma herbeiführen:
 
  •  Flashbacks: Das blitzartige Wiedererinnern von Teilen des Traumas, meist ausgelöst durch einen Trigger/Auslösereiz. Das kann z. B. ein Geruch sein, aber auch ein Geräusch oder ähnliches. Wobei diese erinnerten Teile auch „nur“ Gefühle oder Bildfragmente sein können. Flashbacks haben einen „Hier und Jetzt“-Charakter      
  • Albträume
  • Panikattacken
  • Zwanghaftes Erinnern
  •  Depression
 
Symptome, die eine Nähe zum Trauma vermeiden:
 
  •  Phobische Vermeidung von Ereignis-Trigger/Auslösereizen (So z. B. das Vermeiden des Autofahrens nach einem schweren Autounfall)
  • Soziale Isolation (Rückzug aus sozialen Bindungen)
  • Emotionale Empfindungslosigkeit („Nichtfühlen“, sich wie „abgestorben, innerlich tot fühlen“)
  • Alkohol-, Drogen-Medikamentenmissbrauch (als eine Art Selbstheilungsversuch, da diese Substanzen häufig die Angst nicht mehr so fühlen lassen)
  • Dissoziative Phänomene (damit ist eine Gruppe von Symptomen gemeint, die z. B. im einfachen Fall dazu führen, dass man das Gefühl hat, neben sich zu stehen, oder die Umwelt „irgendwie entfernt, weit weg wirkt, wie hinter einem Schleier“)
 
Körper-Symptome/Körper-Erinnerungen:
 
  • Herzrasen, Atemnot, Beklemmungen (die normale Reaktionen bei Angst sind. Durch die Ausschüttung von Stresshormonen bei Angst beschleunigt sich der Herzschlag, die Atmung wird rascher und flacher, was zu den o. g. Symptomen führt)
  • Unruhe, Schlaflosigkeit (Ein- und Durchschlafstörungen)
  • Übersteigerte Wachsamkeit (Unruhe und Schlaflosigkeit resultieren oft aus der gesteigerten Wachsamkeit und/oder Albträumen. Die Wachsamkeit entsteht dadurch, dass der Körper immer noch reagiert, als wäre die Gefahr noch nicht vorbei, dadurch reagiert man schon bei geringen und eigentlich ungefährlichen Geräuschen)
  • Konzentrationsstörungen
  • Schmerzen (zum Teil im und am ganzen Körper), Taubheits-, Starreempfindungen
  • Andere Körpersensationen (im Sinne von Körpererinnerungen)
 
Warum entwickelt nicht jeder Betroffene solche Symptome:
 
Das hängt zum einen von der Art des Traumas ab, so ist die Zahl der Menschen mit posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) unter Kriegsüberlebenden wesentlich größer als unter Überlebenden von Autounfällen.
Insgesamt kommt es auf die Verarbeitungsmöglichkeiten der betroffenen Menschen zum Zeitpunkt der Traumatisierung an. Diese hängt ab vom Lebensalter (ein Kleinkind hat in der Regel weniger Möglichkeiten als ein Erwachsener), vom aktuellen Lebenskontext (unterstützende Menschen- nicht jeder Freund, der versucht, einem beizustehen, ist wirklich unterstützend, manche belasten auch eher), Bereiche, in denen man positive Erfahrungen macht, der innere Glaube an Gott und das Gute in Menschen und auf der Welt usw. Dies ändert sich beständig, so dass, was zu einem Zeitpunkt für einen traumatisch ist, zu einem anderen Zeitpunkt verarbeitet werden könnte.
Gemeinsam ist aber allen Betroffenen, dass die PTBS nicht darauf zurückzuführen ist, dass sie minderwertige Menschen seien oder ähnlich abstruse Denkansätze. Die Posttraumatische Belastungsstörung kann jeden Menschen treffen und danach ist nichts mehr, wie es war!
 
Zielsetzung einer guten Therapie:
 
Alle therapeutischen Bemühungen zielen zunächst darauf ab, dass die betroffenen Menschen (Patienten) Vertrauen und Sicherheit herstellen oder wiederherstellen lernen. Im Therapieablauf  soll für sie wenig Stress erzeugt werden.  Die Vorgehensweisen werden regelmäßig (z. B. durch geeignete Tests) daraufhin überprüft.
Die Zielsetzung in der Therapie ist die Förderung der äußeren und inneren Stabilität. Durch die Festigung der psychosozialen Faktoren sollen betroffene Menschen dabei unterstützt werden, mehr Sicherheit und Vorhersehbarkeit in ihrem Leben und Erleben zu bekommen. Mehr Stabilität in den Finanzen, in der Familie, in der Partnerschaft, ein Zuhause als sicherer äußerer Ort und eine sinnvolle Tätigkeit bilden eine wichtige Grundlage für die äußere Stabilität. Hier wird den Betroffenen Unterstützung durch Einzelberatung, Paar- und Familiengespräche gegeben.
Liebevoller und achtsamer Umgang mit sich selbst, Eigenverantwortlichkeit, Selbstständigkeit sowie Unabhängigkeit führen zu innerer Stabilität und eröffnen neue Lebensperspektiven.  Die Therapieangebote, vor allen Dingen  die Stabilisierungs- und Imaginationsübungen können bei  Betroffenen zu mehr innerem Halt, besserem Umgang mit Problemen und mehr Lebensqualität führen, Depressionen können dadurch gemindert werden.
 
Grundhaltung und die therapeutische Beziehung in der traumazentrierten Psychotherapie:
 
Der Therapeut und die PatientInnen begegnen sich in einem Arbeitsbündnis zwischen zwei Erwachsenen, das macht den Umgang miteinander achtsam und respektvoll. Es wird  nicht mit Regression in der therapeutischen Beziehung gearbeitet. Die PatientInnen bleiben Fachfrauen  bzw. –männer ihrer Situation. Durch dieses Vorgehen werden Wahlmöglichkeiten der PatientInnen erweitert, und sie werden –ganz im Gegensatz zu ihren traumatischen Vorerfahrungen- einerseits entlastet und andererseits ermächtigt.
Die von mir aus der traumazentrierten Psychotherapie übernommene Grundhaltung beinhaltet einen wertschätzenden Umgang mit den PatientInnen und die Fähigkeit, ein angemessenes Maß von Nähe und Distanz einzuhalten. Ich ermutige die PatientInnen, Eigenverantwortung zu übernehmen und unterstütze sie, ihre Eigenständigkeit zu stärken. Ich gebe ihnen Anleitung zur Selbsthilfe und mein Vorgehen ist ressourcenorientiert. Der Blick wird nicht auf die Defizite der Betroffenen gerichtet, sondern auf deren Fähigkeiten, Stärken und Ressourcen. Die PatientInnen werden motiviert, diese Ressourcen wieder zu entdecken und zu erweitern. Symptome werden als Überlebensstrategien angesehen und anerkannt. Die Eigenverantwortung der PatientInnen für die Therapie und ihren Verlauf ist mir sehr wichtig. Die PatientInnen haben auch vor der Therapie in gewisser Weise für sich gesorgt, und diese Qualität sollen sie auch beibehalten. Die Therapie soll sie dazu ermutigen.
Ein variables Setting, das den jeweiligen Bedürfnisse, Fähigkeiten und Grenzen der PatientInnen angepasst ist, ermöglicht die individuelle Entfaltung und Nutzung der vorhandenen Ressourcen und Stärken, braucht aber dennoch einige Basisregeln: Gewaltverzicht (auch verbale Gewalt), Verzicht auf Drogen, Alkohol oder/und nicht verschriebene Medikamente, zeitliche Einhaltung der Freizeit- und Heimfahrtregelungen sowie der vereinbarten Termine, achtsamer Umgang mit sich und dem eigenen Körper.
 
Die Traumaexposition (Traumaverarbeitung):
 
Bei ausreichender psychischer Stabilität kann eine Traumaexposition begonnen werden. Ebenfalls muss der aktuelle Lebensrahmen relativ sicher und stabil sein. Es bedarf einer erheblichen Ich-Stärke, um durch Traumaexpositionstechniken eine Traumsynthese herbeizuführen. Die Stabilisierungsübungen müssen beherrscht und verinnerlicht sein, die Patientinnen müssen auf ausreichende Ressourcen zurückgreifen können. Selbstverletzendes Verhalten darf nicht mehr stattfinden und die Symptombildung, insbesondere die Depression, muss insgesamt rückläufig sein. Ebenfalls sind Täterkontakt und andere destruktive Bindungen Ausschlusskriterien für eine Traumabearbeitung. 
Es werden zwei Traumaexpositionstechniken eingesetzt: Die Bildschirmtechnik (Screentechnik) und das EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing).
 
Bildschirmtechnik (Screentechnik):
 
Patient und Therapeut sitzen nebeneinander und schauen sich auf einer imaginären Leinwand belastende Filme (Situationen) aus der Vergangenheit des Betroffenen an. Die Betrachtung soll kontrolliert, affektisoliert und dissoziiert geschehen. Es handelt sich um eine Distanzierungstechnik, der Patient von heute schaut sich eine „alte Filmszene“ von damals an. Während der Sitzungen wird in relativ kurzem Zeitraum alles an Gefühlen und Empfindungen zugelassen, was erträglich ist, um zu einer Synthese aus Wort, Bild, Affekt und Körpersensation zu kommen. Wichtig ist die Begegnung der Erwachsenen mit dem inneren, verletzten Kind, um zu lernen, dieses zu trösten und zu schützen.
 
EMDR-Eye Movement Desensitization and Reprocessing:
 
ist eine sehr effektive Technik zur Traumabearbeitung. Hierbei konzentrieren sich die Betroffenen zunächst auf das traumatische Erlebnis, dafür gibt es ein standardisiertes Vorgehen. Dann werden sie gebeten, der Hand des Therapeuten nur mit den Augen zu folgen, wahlweise besteht auch die Möglichkeit abwechselnd links und rechts ein Geräusch (z.B. Fingerschnippen) oder ein abwechselndes Tippen auf die Hände zu nutzen. Wichtig dabei ist nur die wechselnde Stimulation der rechten und der linken Hirnhälfte. Es gibt Hinweise darauf, dass EMDR über diese abwechselnde Stimulation der Hirnhälften funktioniert, was auch naheliegend ist, da unsere Gefühle in der rechten Hirnhälfte entstehen, logische Zusammenhänge und Sprache aber in der linken und bei posttraumatischen Belastungsstörungen ja gerade die Weiterleitung und Verarbeitung unserer Gefühle blockiert zu sein scheint. Anscheinend bahnt EMDR durch die wechselseitige Stimulation diese Weiterleitung und Verarbeitung.
 
Die Traumazentrierte Psychotherapie ist eine sehr effektive und gute Therapieform, die von den Betroffenen insgesamt als sehr entlastend erlebt und wahrgenommen wird. Bei alldem, was in der Therapie passiert, darf nicht vergessen werden, dass ein gewisser Glaube an (z. B. an Gott, an sich selbst, an die eigenen Fähigkeiten und Ressourcen usw.) eine wichtige Basis der Arbeit darstellt. Entscheidend ist nicht die Beantwortung der Frage nach dem „Warum“ und „Wieso“ etc., sondern die Verringerung des Leidensdruckes und die Verbesserung der Lebensqualität. Das Leben besteht aus vielen harten Prüfungen und Belastungen, die kompensiert werden können. Das, was geschehen ist, kann auch als Chance für einen neueren und gesünderen Beginn angesehen und betrachtet werden. Obwohl der Wunsch vieler Menschen oft darin besteht, „das alte Leben“ wieder zu haben, können das „neue Leben“ und das „neue Lebensgefühl“ manchmal wesentlich interessanter und spannender sein und werden, zumal jeder betroffene Mensch selbst die Verantwortung für die neue Entwicklung übernehmen und somit die Gestaltung der neuen Lebensbedingungen aktiv entscheiden kann.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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